Heute wurde mir klar, dass sich die warmen Quellen nicht nur an den Wasserfällen finden.
Selbst tief zwischen den Wäldern, verborgen unter Moos und zwischen Felsen, entdecke ich überall kleine und grosse Quellen.
Manche treten kaum sichtbar aus dem Boden. Andere sprudeln unaufhörlich. Einige schiessen sogar als kleine Geysire empor.
Mit der einsetzenden Dämmerung verändert sich ihr Verhalten. Das Wasser beginnt stärker zu sprudeln, der Dampf wird dichter und die Wärme nimmt spürbar zu.
Warum das so ist, weiss ich noch nicht.
Erstaunlich ist auch ihr Geruch. Statt nach Schwefel riecht die Luft angenehm nach feuchtem Wald, warmem Stein und frischem Moos.
Das Wasser selbst ist überraschend warm.
Nicht zu heiss. Gerade warm genug, dass man stundenlang darin verweilen könnte.