Heute führte mich der Weg durch einen Abschnitt des Tals, den ich bisher noch nicht gesehen hatte.
Zwischen den Quellen verläuft ein schmaler Pfad, gesäumt von Blüten und kleinen Bachläufen. Je weiter ich ihm folgte, desto dichter wurde die Vegetation.
Der Duft war überall.
Warme Luft trug Noten von Himbeeren, Blüten und etwas, das mich an Lavendel erinnerte. Zusammen mit dem Dampf der Quellen lag eine ungewöhnliche Ruhe über diesem Ort.
Ich weiss nicht, wie weit dieser Pfad eigentlich reicht. Auch nicht, wer ihn einst angelegt hat oder wohin er letztendlich führt.
Fest steht nur, dass entlang der warmen Quellufer alles erstaunlich üppig wächst und blüht.
Selbst die Wasserfälle wirkten hier sanfter. Ihr Rauschen begleitete jeden Schritt, während die Abendsonne den Pfad in goldenes Licht tauchte.
Für einen Moment blieb ich einfach stehen.
Und genoss den Weg.